NiFF: Initiative für 30er in Teilen der Höttinger Au

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Simone Pichler ist Mitbegründerin der Initiative.
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Innsbruck – NiFF – dahinter verbirgt sich die Nachbarschaftsinitiative Fürstenweg Fischerhäuslweg. Und die stellt sich am kommenden Samstag (14 Uhr, Bereich der Amberggasse) sozusagen selbst der Öffentlichkeit vor. Simone Pichler ist Sprecherin der Vereinigung, die „genau jetzt den richtigen Zeitpunkt“ dafür sieht, für Verkehrsberuhigung in der eigenen Nachbarschaft einzutreten. Laut der Initiative sollen bereits 50 Nachbarn der Gruppe angehören. Pichler, selbst Anrainerin, sagt: „Wir spüren schon jetzt, dass der Verkehr wieder stark zunimmt. Wenn der Flughafen im Sommer seinen Betrieb wieder voll aufnehmen wird, bedeutet das für uns am Fürstenweg und am Fischerhäuslweg wieder eine enorme Lärm- und Abgasbelastung. Dazu kommen die Taxis, die ab 4 Uhr Früh zum Flughafen rasen. Nicht zu vergessen ist der Schwerverkehr der IVB, deren Linien F und T ca. alle 3 Minuten direkt unter unserem Kinderzimmer vorbeifahren. Generell hält sich an die 50 km/h am Fürstenweg in der Nacht gefühlt niemand.“

Deshalb tritt man unter anderem für eine 30er-Zone am Fürsten- und Fischerhäuslweg ein. Der Innsbrucker Verkehrsausschuss machte sich vor wenigen Tagen bereits vor Ort ein Bild über die Situation. 30er-Zonen waren zuletzt in Innsbruck jedoch stets politisch höchst umstritten. (TT)

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