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Zammer Schafzüchter-Obmann: „Elektrozaun auf Almen ist Katastrophe“

Die drei Herdenschutz-Pilotprojekte im Oberland sind für den Zammer Schafzüchter-Obmann Hermann Hammerl „nicht zu Ende gedacht“.

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Werden künftig tirolweit Elektrozäune errichtet – auch auf extrem gelegenen Almen? Schafbauern, Touristiker und Jäger warnen davor.
© Siehs

Landeck – Bis zu 80.000 Schafe weiden auf 300 Almen zwischen Arlberg und Osttirol, wie Tirols Schafzuchtverband-Geschäftsführer Johannes Fitsch aufzeigt. Um sie vor Wölfen zu schützen, steuert das Land heuer 400.000 Euro zum Herdenschutz-Pilotprojekt auf drei Almen bei. Dazu werden 2500 Tiere in Nauders, Pfunds und Spiss aufgetrieben. Hirten und Herdenschutzhunde kommen ebenso zum Einsatz wie Elektrozäune und Batterien.


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