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Streit um Chefposten bei Regionsförderer eskaliert

Das Vakuum, das die Kündigung von BM Salchner als REA-Geschäftsführer hinterlässt, sorgt für politische Verwerfungen.

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Das Angebot von BM Günter Salchner (2. v. l., im Bild bei der Gemeinderatssitzung), für die REA als Obmann zur Verfügung stehen zu wollen, fand im REA-Vorstand keine Mehrheit. Der Punkt wurde vertagt.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Reutte – Der Außerferner Bundesrat Stefan Zaggl (SPÖ) sieht für die Regionalentwicklung Außerfern (REA) und den künftigen Zugriff auf EU-Förderungen „eine Katastrophe heraufziehen“. „Die ÖVP setzt mit der Verhinderung Salchners als Obmann die Zukunft der REA aufs Spiel“, erklärt der Reuttener Sozialdemokrat. Um seine drastischen Worte zu verstehen – ein kleiner Rückblick. In Reutte hatten sich BM Alois Oberer und Günter Salchner entschieden, bei vollem Galopp den Reiter zu wechseln. Um Salchner bei der Gemeinderatswahl im Februar 22 als dann amtierendem Bürgermeister eine bessere Position zu verschaffen, trat Oberer überraschend zurück und Salchner wurde von einer Mehrheit des Gemeinderates aufs Pferd gehoben. Der oppositionellen ÖVP blieb die Zuschauerrolle.


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