Kapitalerhöhung: Anteile an Oekostrom AG rasch vergriffen

Das Ökostrom-Unternehmen nimmt bei einer Kapitalerhöhung 4,1 Millionen Euro ein. Das Geld soll in neue effiziente Windkraftanlagen fließen.

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Das Geld soll in neue effiziente Windkraftanlagen fließen.
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Wien – Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 den Gesamtstromverbrauch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen abzudecken. Dafür ist ein massiver Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und Windkraftparks notwendig. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher wollen einen Anteil am Erneuerbaren-Ausbau haben, wovon auch der heimische Ökostrom-Anbieter Oekostrom AG profitiert.

Bei der Ausgabe neuer Anteilsscheine am Unternehmen zeichnete sich gestern mit Ende der Zeichnungsfrist für Bestandsaktionäre eine vollständige Platzierung der rund 207.000 Namensaktien im Wert von insgesamt 4,1 Mio. Euro ab. Die Aktien wurden mit einem Wert von je 19,75 Euro für Bestandsaktionäre ausgegeben. Heute startet die Folgeemission. Insgesamt mehr als 2000 Aktionäre und über 80.000 Kunden zählt der Ökostrom-Anbieter bereits. In Tirol arbeitet die Oekostrom AG mit dem Energieunternehmen Gutmann zusammen.

Mit der Kapitalerhöhung wolle man „einerseits im Vertrieb wachsen sowie in den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen investieren“, sagte Oekostrom-AG-Vorstand Ulrich Streibl der TT. Unter anderem werden im Windkraft-Park im burgenländischen Parndorf 14 bestehende Windkraft-Anlagen durch sieben neue Windräder ersetzt, die fast doppelt so viel Strom erzeugen. In den kommenden Jahren will die Oekostrom AG mehr als 100.000 Kunden mit ausschließlich erneuerbarer Energie versorgen.

Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 46,8 Mio. Euro um, die Energieabsatzmenge stieg um 2 Prozent auf 355 GWh. Die Stromerzeugung belief sich 2020 auf 110 Gigawattstunden (GWh). (ecke)

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