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Korsett für Luegbrücke: Mit Sicherheit auch ein Signal an die Gemeinde

Kein Tunnel, dafür eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht und einen ungewissen Baustart picken: Die Asfinag verpasst der Luegbrücke ein Korsett.

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Die Asfinag plant, die Luegbrücke entlang der Brennerautobahn durch vier Sicherheitskonstrukte (orange) für den Notfall zu rüsten.
© Asfinag/EQ-Vis

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck, Gries am Brenner – Wenige Monate bis zu einem Jahr. So lange rechnet man Asfinag-intern mit einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. Dort liegt seit wenigen Wochen die Beschwerde der Gemeinde Gries am Brenner gegen den Feststellungsbescheid des Verkehrsministeriums als zuständige Behörde, dass die „Generalerneuerung“ der Luegbrücke eben keine Umweltverträglichkeitsprüfung benötige.

Bis zu dieser Entscheidung sind der Asfinag aber, was das behördliche Vorantreiben des im Wipptal umstrittenen 220-Millionen-Euro-Projekts betrifft, die Hände gebunden. Weil dem UVP-Feststellungsbescheid eben zuerst Rechtskraft erwachsen muss, bevor die Asfinag das nötige, aber eben noch offene, §4-Verfahren gemäß Bundesstraßengesetz im Verkehrsministerium einleiten kann. Selbiges bestätigt auf TT-Anfrage, dass ein diesbezügliches Verfahren derzeit noch nicht anhängig sei.


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