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Russland feilt an der EURO-Form: Es ist wieder „Stani-Time“ in Neustift

Das russische Fußball-Nationalteam liefert in Neustift einen (kleinen) Vorgeschmack auf die Ankunft des DFB-Teams am Freitag. Die Tiroler Berge spenden vor der EURO Kraft.

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Feilt in Neustift daran, eine schlagkräftige Mannschaft für die EM-Endrunde 2021 zu formen – Stanislaw Tschertschessow hinterlässt auf Tiroler Boden erneut seine Fußspuren.
© Rita Falk

Von Alex Gruber

Neustift – Was gut ist, soll man nicht verändern. Wie schon vor dem Confed-Cup (2017) und der Heim-WM (2018) hat das russische Fußball-Nationalteam um seinen „Feldherrn“ Stani Tschertschessow seine Zelte seit Samstag wieder in Neustift aufgeschlagen. Und wenn Stani, so wie gestern bei strahlendem Sonnenschein, beim Aufwärm-Programm mit Adleraugen durch den Mittelkreis schleicht, weiß jeder, was gespielt wird. Einer wie Tschertschessow glänzt mit besonderem Radar – sprich: Er kann nach links blicken und nimmt dennoch mit seinem sechsten Sinn wahr, was gleichzeitig rechts passiert. Das berühmte (Schimpf-)Wort, das er zuweilen launig murmelt, muss nicht unbedingt übersetzt werden.


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