Plus

Streit um Luegbrücke: Gries hofft auf Zeitpuffer bis 2026

Luegbrücke: Einigung zwischen Gemeinde und Asfinag nur für Sicherheitsprojekt möglich, Tunnelfront bleibt hart.

  • Artikel
  • Diskussion (9)
Vier Sicherheits-Korsette muss die Asfinag der Luegbrücke umschnallen. An den Neubau-Plänen hält sie fest.
© De Moor

Von Manfred Mitterwachauer

Gries a. Br. – Der Streit zwischen der Gemeinde Gries am Brenner und der Asfinag ist schnell erklärt. Hier die Forderung, die Luegbrücke der Brennerautobahn in einen Tunnel umzuwandeln, dort das bis dato unumstößliche Festhalten an einer „Generalerneuerung“ (also de facto einem Brückenneubau) als einzig realisierbare Variante. Dennoch birgt dieser Streit aktuell eine komplexe Facette.

Wie berichtet, präsentierte die Asfinag am Mittwoch Pläne für ein „Sicherheitsnetz“, welches auf vier Abschnitten der maroden Brücke über die kommenden Jahre zusätzlichen Halt geben soll. Diese Arbeiten sollen heuer beginnen und Ende 2022 fertig sein. Dies, so die Asfinag, sei nötig, weil sich durch den Widerstand der Gemeinde (u. a. Einspruch gegen den Bescheid des Verkehrsministeriums, dass die Generalerneuerung keine Umweltverträglichkeitsprüfung benötigt) der für 2020 geplante Baustart des 220-Mio.-Projektes auf unbestimmte Zeit verzögert habe.


Kommentieren


Schlagworte