Probleme für heimische Betriebe wegen weltweiter Metall-Knappheit

Es komme derzeit zu Engpässen und Verzögerungen speziell im Metall- und Stahlbaubereich, erklärte die WKÖ. Preise und Verfügbarkeiten am Weltmarkt würden "verrückt spielen".

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Derzeit sei es besonders schwierig, etwa Kupfer und Alu zu vernünftigen Konditionen zu beziehen. (Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Wien – Die weltweiten Engpässe und Teuerungen bei Aluminium, Kupfer oder Stahl stellen auch die österreichischen Betriebe speziell im Metall- und Stahlbaubereich sowie der Mechatronik vor große Probleme. Es komme zu Engpässen und Verzögerungen, erklärte am Freitag die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Bei manchen Materialien oder Vorprodukten spreche man teilweise von Lieferzeiten von mehreren Monaten.

Derzeit sei es besonders schwierig, etwa Alu und Kupfer zu vernünftigen Konditionen zu beziehen – die Preise würden verrückt spielen, so Andreas Kandioler, Bundesinnungsmeister der Mechatroniker, der über 8000 Gewerbebetriebe vertritt, etwa die Maschinen- und Fertigungstechniker oder Elektromaschinenbauer. Ganz ähnlich sei das Bild bei den Metall- und Stahlbaubetrieben: Stahl und Alu seien derzeit, wenn überhaupt, nur sehr schwierig und zu ungünstigen Konditionen zu bekommen, so Harald Schinnerl, Bundesinnungsmeister für 10.000 Metalltechnik-Gewerbebetriebe. Zu diesen zählen neben Metall- und Stahlbau auch Schmiede-, Maschinenbau, Land- und Baumaschinenbetriebe.

Die Ursachen für die Turbulenzen lägen auf den Weltmärkten und somit außerhalb der Einflusssphäre heimischer Unternehmen. Deshalb würden man die Kunden um Verständnis bitten, falls es Lieferverzögerungen gebe. (APA)


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