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Falsches Bein amputiert: Wie Risiken in Tiroler Krankenhäusern minimiert werden

In Freistadt wurde ein falsches Bein amputiert. Tirols Patientenanwalt hofft, dass als Folge auch hierzulande OP-Abläufe überprüft werden. Die Klinik verweist auf bereits hohe Standards.

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„Wir verfügen über ein genaues Sicherheitsmanagement“, sagt Alexander Perathoner von der Klinik Innsbruck.
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Von Benedikt Mair

Innsbruck, Freistadt – Das Spital, in dem es passierte, sprach von einem „tragischen Behandlungsfehler“. Ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Frage, warum einem 82-Jährigen in der Vorwoche im oberösterreichischen Freistadt das falsche Bein amputiert wurde, wird noch länger nicht vollends geklärt sein. Bundesweit hat die Angelegenheit für Aufsehen gesorgt. Und soll auch in Tirol nicht ohne Konsequenzen bleiben, wünscht sich zumindest der Patientenanwalt. Er hofft, dass als Folge auch hierzulande Abläufe bei Operationen überprüft werden. Als nicht notwendig erachtet wird das zumindest in der Innsbrucker Klinik – die Standards seien ohnehin enorm hoch.


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