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„Freizeitticket Tirol“ kämpft mit Klage, Refundierungen als Herausforderung

Der Kartenverbund bildet angesichts einer Musterklage bereits Rückstellungen. Die Refundierung für die Wintersaison beträgt etwa 14 Prozent.

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Die Nordkettenbahnen verbuchten insgesamt ein Minus von 85 Prozent. Die Nutzung durch Freizeitticket-Besitzer ist indes gestiegen.
© Falk

Von Denise Daum

Innsbruck – Die Nachricht schlug im September vergangenen Jahres ein wie eine Bombe: Dem „Freizeitticket Tirol“ droht das Aus. Vorsitzender Thomas Schroll erklärte damals, dass sich der Kartenverbund Jahr für Jahr schwerer tue, das Angebot aufrechtzuerhalten. Nun gibt es aber Entwarnung: „Das erklärte Ziel aller 18 Mitglieder ist, das Ticket für das Jahr 2021/22 in der bestehenden Form zu erhalten.“ Auch wenn das angesichts von Klagen und Refundierungen eine Herausforderung darstelle, wie Schroll zugibt. Hinzu kommen die Einkommensverluste bei den Bergbahnen. „Die Pandemie beutelt uns natürlich schon g’scheit“, bringt er es auf den Punkt.


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