Plus

Leitartikel zum FC Wacker: Aufgerieben zwischen zwei Fronten

Der FC Wacker Innsbruck schlingert nach dem Bundesliga-Nichtaufstieg in eine ungewisse Zukunft. Vorstand und Geschäftsführung sind sich beim Tiroler Zweitligisten nicht grün, das blockiert das Vereinsgebaren.

  • Artikel
  • Diskussion
Florian Madl

Von Florian Madl

Der deutsche Investor hält Zahlungen zurück, um den mit Tirolern besetzten Wacker-Vorstand zum Handeln zu zwingen, denn nur gewählte Vereinsvertreter sind befugt, Entscheidungen zu treffen. Und die stehen im Tagesgeschäft Fußball täglich an, der Transfermarkt kennt keinen Betriebsschluss. Eine klassische Patt-Situation, der Höhepunkt der seit Jänner aufgetretenen Unstimmigkeiten. Die Ankündigung, einen Wirtschaftsprüfer einzusetzen, trifft den Verein und dessen gewählte Funktionäre ins Mark, schließlich steht deren berufliche Reputation auch nach einem möglichen Ausscheiden vom Verein auf dem Prüfstand. Gleiches gilt allerdings für die Geschäftsführung, in der Dennis Aogo mit seinen Zigtausenden Instagram-Followern besonders in der Auslage steht. Der Einsatz, wenn man es so haben will, ist bei diesem Wacker-Roulette von allen Seiten ein hoher.


Kommentieren


Schlagworte