Jenbacher Begegnungszone nimmt Form an

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Die Arbeiten in der Unteren Achenseestraße laufen bis voraussichtlich Ende November. Vier Mio. Euro werden in die Neugestaltung investiert.
© Zwicknagl

Jenbach – Seit Monatsbeginn sind in der Unteren Achenseestraße in Jenbach die Pflasterer am Werk. Verarbeitet werden unzählige Steine aus Luserner Gneis aus dem Trient, denen der Asphalt weichen musste. „Derzeit wird an der östlichen Straßenseite gearbeitet. Bis alles fertig ist, wird es wohl Ende November werden“, informierte BM Dietmar Wallner im Gemeinderat. Die Gemeinde investiert dafür vier Mio. Euro.

Einstimmig wurde die Aufhebung der Kurzparkzone und die Erlassung einer Begegnungszone abgesegnet. „Auf dieser Fläche werden alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sein. Es gilt eine Tempobeschränkung auf 20 km/h“, fügte der Bürgermeister hinzu. Die Brücke über den Kasbach soll im Sommer in Betrieb gehen. „Eine Betonbrücke für Fußgänger und Radfahrer, die derzeit am Notburga-Platz lagert, dürfte Anfang Juni eingehoben werden“, berichtet VBM und Bauausschuss-Obmann Bernhard Stöhr. Parken sei künftig nur noch auf privaten Plätzen der Geschäfte möglich sowie am Serpan-Areal.

Gegen ein neues Wohnprojekt am Haserbichl sprach sich die Mehrheit im Gemeinderat aus. Laut Raumordnungskonzept gilt auf dem 7600-m²-Areal, das von der Bayerischen und Tiroler Sensenunion vor einigen Monaten verkauft wurde, ein Bauverbot. „Ich könnte mir hier eher Einzelhäuser, aber keine Großanlage vorstellen“, meint VBM Stöhr. Für BM Wallner ist die Infrastruktur durch „die Enge der Köglgasse sicher nicht ideal“. Lediglich die Gemeinderätin Barbara Wildauer (Parteifreie) machte sich für dieses Projekt stark. Sie regte zudem eine Bürgerversammlung wegen der künftigen Gerinneregulierung am Kasbach an. (zw)

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