„Park statt Parkplatz“-Idee für Wilten findet Anklang

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Initiator Robert Koch (ALI) übergibt die Petition für einen öffentlichen Park in Wilten an Michael Mingler (r., Grüne).
© Kulowska

Innsbruck – 3114 Personen unterzeichneten in den vergangenen Wochen die Petition „Park statt Parkplatz“. Dabei geht es um die Idee, den großen Tiwag-Parkplatz im dicht besiedelten Innsbrucker Stadtteil Wilten zu einem Grün- und Erholungsraum zu machen. Initiator und Aktivist der „Alternativen Liste Innsbruck“ Robert Koch freut sich über die breite Unterstützung und betont den Mehrwert des Projekts: „Ein Park ist nicht nur für die ökologische Entwicklung des Stadtteils von Bedeutung, sondern auch in sozialer Hinsicht.“

Am Wochenende wurden die Unterschriften bei einem Picknick vor Ort in der Michael-Gaismair-Straße dem Obmann des Petitionsausschusses des Landtags, Michael Mingler (Grüne), übergeben. Ermutigende und unterstützende Worte fanden zudem die anwesenden Landtagsabgeordneten Evelyn Achhorner (FPÖ) und Elisabeth Fleischanderl (SPÖ). Zuvor hatte die Alternative Liste Innsbruck mit ihrem zugehörigen Antrag im Innsbrucker Gemeinderat viel Anklang gefunden: „Es sind sich alle einig, dass ein ebenerdiger Parkplatz einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Es braucht ein Umdenken im Sinne der Innsbrucker Bevölkerung“, erklärt ALI-Gemeinderat Mesut Onay.

Die Stadt Innsbruck hat in der Vergangenheit schon des Öfteren Verkaufsgespräche mit der Grundeigentümerin Tiwag geführt. Diese scheiterten bislang aber stets am Preis. (TT)


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