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Illegal getötet: Wilderer nehmen Wolf ins Visier

Almvieh wird kaum vor großen Beutegreifern geschützt, Hirten zu wenig gefördert, kritisiert der WWF. Die Naturschutzorganisation befürchtet, dass viele Wölfe illegal getötet werden.

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Bereits sechs Wolfsnachweise gab es heuer in Tirol, 21 weitere in sechs anderen Bundesländern.
© dpa

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, Österreich sei eine „Drehscheibe für die verschiedenen Wolfspopulationen“, sagt Christian Pichler, Beutegreifer-Experte der Naturschutzorganisation WWF. Aus den Nachbarländern ziehen ständig neue Individuen zu, die Zahl der Tiere werde hierzulande auf lange Sicht stark ansteigen. Wie auch die Schäden, die sie anrichten. Konflikte sind vorprogrammiert, besonders während der anstehenden Almsaison.


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