3,7 Mio. Euro für Innsbrucker Kanalnetz

Nach knapp sechs Jahrzehnten musste die Anlage nun erneuert werden. 3,7 Mio. Euro wurden investiert, das Projekt wurde im Mai nach eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt.

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Innsbruck – Es sorgt dafür, dass die Abwässer von 20.000 Innsbruckern nicht in den Kanälen verbleiben, sondern in die Kläranlage abfließen. Seit 1966 ist das Mischwasserpumpwerk Kugelfangweg in Betrieb und sorgt für den Transport der Hinterlassenschaften aus dem O-Dorf und Rum zum Inndüker an der Sepp-Grünbacher-Promenade – 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Nach knapp sechs Jahrzehnten musste die Anlage nun erneuert werden. 3,7 Mio. Euro wurden investiert, das Projekt wurde im Mai nach eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt.

„Die Erneuerung des Pumpwerks ist aktuell eine unserer größten Investitionen. Damit haben wir in den letzten Monaten in den wirtschaftlich herausfordernden Zeiten der Covid-19-Pandemie einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet, das ist ein wichtiger Nebeneffekt“, erklärt der IKB-Vorstandsvorsitzende Helmuth Müller. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe investieren jährlich rund zehn Millionen Euro in Erhaltung und Ausbau des Kanalnetzes.

„Die reibungslose Abwasserentsorgung ist ein wichtiger Grundstein für die Ver- und Entsorgungssicherheit in Innsbruck“, streut Bürgermeister Georg Willi den IKB Rosen. (TT)

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