Lichtshow soll im Winter Festung Kufstein beleben

Inszenierungen für eine Mio. Euro sollen Gäste in Nebensaison nach Kufstein locken. Projektionen, ähnlich wie hier bei der Lichtshow über Kaiser Maximilian 2018/19 in Innsbruck, sollen die Geschichte der Festung erzählen.

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Projektionen, ähnlich wie hier bei der Lichtshow über Kaiser Maximilian 2018/19 in Innsbruck, sollen die Geschichte der Festung erzählen.
© Stadtmarketing Innsbruck

Von Jasmine Hrdina

Kufstein – Ein Lichterspektakel soll es ab heuer wieder zum Jahreswechsel in Kufstein geben. Nein, Feuerwerk werden TVB und Stadt weiterhin keines mehr zünden – vielmehr soll eine Lichtshow von Ende Dezember bis Ende Jänner die Festung zu neuem Leben erwecken. Die letzte Entscheidung dazu dürfte heute im Gemeinderat fallen – auf der Agenda steht die finanzielle Beteiligung der Stadt mit 280.000 Euro für drei Jahre.

Aus den Felsmauern bricht ein steinernes Gesicht, die Festung erzählt ihre jahrhundertealte Geschichte. So oder ähnlich könnte eine der Projektionen samt Geräuschkulisse aussehen, die über die historische Stätte verteilt erscheinen. Vorstellen kann man sich die Vorführung in etwa wie jene, die im Winter 2018/19 zum 500. Todestag von Kaiser Maximilian in der Innsbrucker Hofburg gezeigt wurde, „nur noch spektakulärer und aufwändiger“, ist TVB-Obmann Georg Hörhager vom „Tourismus-Leuchtturmprojekt für Kufstein“ überzeugt.

Damit will man vor allem in der Nebensaison im Jänner vermehrt Urlauber in die Kufsteiner Innenstadt locken – „auch Tagesgäste, die in der Umgebung auf Skiurlaub sind“, erklärt Hörhager.

Insgesamt wird das Projekt mit bis zu einer Million Euro für drei Jahre bemessen – 400.000 Euro zum Start bzw. je 300.000 Euro in den zwei Folgejahren. Wobei sich TVB und Stadt gleichermaßen an der Finanzierung beteiligen. Für den Gemeindeanteil von 280.000 Euro würden 100.000 Euro aus dem bereits bereitgestellten Budget für Kufstein Unlimited 2021 übernommen werden. Das Festival wird wegen Corona abermals um ein Jahr verschoben. Den restlichen Betrag für die Lichtshows will man über Einnahmen, Sponsoring und Förderungen lukrieren.

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7000 bis 9000 Gäste seien aus derzeitiger Sicht pro Veranstaltungstag realistisch, meint Hörhager, wobei die konkrete Planung von Veranstaltern und Künstlern erst nach dem Okay des Gemeinderats erfolgen werde.


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