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Biberdämme in St. Ulrich ohne Genehmigung entfernt

Der Bericht von Bürgermeisterin Brigitte Lackner in der Dorfzeitung hatte eine Anzeige zur Folge. Jetzt ermittelt die Bezirkshauptmannschaft.

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Nicht jeder hat Freude mit den Dämmen, die der Biber baut. In St. Ulrich am Pillersee wurden sie widerrechtlich entfernt. (Symbolfoto)
© iStock/Pepper

Von Michael Mader

St. Ulrich a. P. – Das hätte sich St. Ulrichs Bürgermeisterin Brigitte Lackner wohl nicht gedacht: In der jüngsten Dorfzeitung veröffentlichte sie unter dem Titel „Ungebetener Gast in Nuarach“ selbst einen Artikel zum Thema Biber. „Seit einiger Zeit treibt ein ungeliebter tierischer Besucher, der Biber, im Gewässer in der Nähe des Dorfes sein Unwesen und hat sich den Nuaracher Haselbach zu eigen gemacht ... Bereits mehrere Male musste der vom Biber errichtete Damm von den Bauhofmitarbeitern entfernt werden, um einen Rückstau im Bach Richtung Pillersee zu vermeiden und um die angrenzenden Häuser zu schützen“, steht dort zu lesen. Und es erging sogar die Aufforderung an die Bevölkerung, Beobachtungen im Bereich des Haselbachareals an die Gemeinde zu melden.


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