Daumen hoch für Radler mit Helm in Innsbruck

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BM Georg Willi (r.) hieß gestern Hubert Kastner (AUVA, l.) und Martin Pfanner (KFV) mit der Aktion in Innsbruck willkommen.
© KFV

Innsbruck – Nur rund 21 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler tragen beim Radfahren einen Helm. Darauf weisen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsaktion „Helm auf ihr Helden!“ hin. Mit einem kleinen Augenzwinkern bringen Astronautinnen und Astronauten dabei Vorbeifahrenden näher, wie wichtig das Tragen eines Helmes beim Fahrradfahren ist. Radfahrerinnen und -fahrer mit Helm erhalten mittels einer „Daumen hoch“-Geste ein positives Feedback für ihr vorbildliches Verhalten.

„Aus etwa jedem neunten Radunfall im Straßenverkehr resultiert eine Kopfverletzung, die im Krankenhaus behandelt werden muss“, sagt Herbert Koutny, Direktor der AUVA-Landesstelle Salzburg. „Um nachhaltig die Anzahl der Kopfverletzungen bei Fahrradstürzen zu reduzieren, muss der Fahrradhelm im Straßenverkehr so selbstverständlich werden, wie es der Skihelm auf der Piste bereits ist“, betont daher Martin Pfanner vom KFV. Mit einer Radhelmquote von 21 Prozent liegt Tirol hinter dem Österreichschnitt von rund 35 Prozent. In Österreich gilt die Radhelmtragepflicht nur für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Diese wurde im Jahr 2011 eingeführt.

Noch bis Freitag werden in Innsbruck an verschiedenen Standorten „Daumen hoch“- Gesten verteilt. (TT)

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