Dominic Thiem und Manager Straka gehen getrennte Wege

Der in einer sportlichen Krise befindliche Thiem muss sich kurz nach seinem Erstrunden-Aus in Paris einen neuen Mann für das Geschäftliche suchen.

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Dominic Thiem und Herwig Straka begannen ihre Zusammenarbeit erst 2019.
© GEPA pictures/ Christian Walgram

Wien – Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem und sein Manager Herwig Straka gehen nach etwas mehr als zwei Jahren getrennte Wege. Der 27-jährige Niederösterreicher hatte den Steirer 2019 kurz vor den French Open als Nachfolger seines Langzeit-Trainers und -Managers Günter Bresnik präsentiert. Nun muss sich der in einer sportlichen Krise befindliche Thiem kurz nach seinem Erstrunden-Aus in Paris einen neuen Mann für das Geschäftliche suchen.

Laut einer Aussendung habe die Entscheidung aber nichts mit dem sportlichen Abschneiden des US-Open-Siegers zu tun, sondern war schon seit längerer Zeit abgesprochen und „passiert in bestem Einvernehmen“. Zudem ist die Entscheidung von Straka selbst getroffen worden.

„Übergebe meine Agenden an Dominics Familie“

Der 55-jährige Steirer begründet das per Ende Mai besiegelte Aus der Zusammenarbeit mit seinen vielen verschiedenen Engagements. „Die unterschiedlichen Tätigkeiten meiner Person sind sicherlich in vielen Bereichen ein Vorteil, aber es war letztlich schwer möglich, alle Aktivitäten wie Dominics Fulltime-Management, die Organisation der ATP-Turniere, meine Position im ATP Board of Directors - oder auch die Davis-Cup-Events zeitlich und zur vollen Zufriedenheit aller unter einen Hut zu bringen“, erklärte Straka in einer Aussendung. „Ich übergebe meine Agenden an Dominics Familie, die ein Umfeld geschaffen hat, welches in allen Bereichen gut aufgestellt ist. Natürlich werde ich auch weiterhin gerne beratend zur Seite stehen.“ Mehr wollte Straka dazu auf APA-Anfrage aber nicht sagen.

Ob dies bedeutet, dass etwa Vater Wolfgang Thiem das Management übernehmen wird, war vorerst noch nicht zu klären. Vater Thiem war vorerst für die APA nicht zu erreichen. Ein Statement des Sohnes zum Ende der Zusammenarbeit lag allerdings vor. „Ich kann mich bei Herwig für die Arbeit und den Einsatz in den letzten beiden Jahren nur bedanken und akzeptiere natürlich seine Entscheidung“, meinte Dominic Thiem. „Wir konnten gemeinsam große Erfolge feiern und bleiben in gutem Kontakt.“ (APA)


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