Eine Buslinie im Bezirk Schwaz lässt zwei Orte jubeln

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GR Hermann Weratschnig, BM Karl-Josef Schubert, BM Hans Lintner (v. l.).
© Stadt Schwaz

Schwaz – Dem Schwazer Senioren-Referent Walter Egger (ÖVP) entkommt ein kleiner Seufzer. Er ist froh. Denn es ist endlich geschafft: Statt des stark eingeschränkten Fahrtangebots des Citybus 9 wird noch heuer eine neue Buslinie installiert.

„Das war wirklich keine leichte Geburt“, scherzt GR Egger. Auch GR Eva Maria Beihammer (SPÖ) ist froh, dass in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schwaz der Beschluss für die neue Linie gefasst wurde. „Das war ein immer wiederkehrendes Thema. Gut, dass wir drangeblieben sind“, sagt sie. Laut Egger bedeutet es besonders für die Senioren eine deutliche Verbesserung des Öffi-Netzes.

Gemeinsam mit der Gemeinde Vomp und dem VVT wurde eine neue Linie ausgearbeitet. Der große Vorteil der Neuerung ist, dass es künftig eine stündliche Busanbindung in beide Richtungen der Altenheime, Friedhof, Stadtzentrum, aber auch Krankenhaus geben wird. Weiters gibt es eine direktere und schnellere Verbindung vom Pirchanger und auch der Ortsteil Sonnseite sowie das Zöhrer-Areal werden stündlich angefahren. In Vomp wird vor allem im Zentrum nachgeschärft. Laut Vomps BM Karl-Josef Schubert wollte man das Angebot der Schwazer nicht ausschlagen. „So werden nun alle sozialen Stellen wie Ärzte, Apotheken und Altenwohnheim ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen“, sagt BM Schubert. Das komme vor allem den älteren Vompern zugute.

In beiden Gemeinderäten ist die Linie bereits beschlossene Sache. Laut Prognose des VVT liegen die jährlichen Kosten bei 180.000 Euro. Vomp übernimmt ein Drittel, abzüglich der Förderungen ein Betrag von rund 30.000 Euro. „Für die Mehrleistungen in Schwaz ergeben sich Mehrkosten von maximal 40.000 Euro pro Jahr“, erklärt Umweltreferent Hermann Weratschnig. Die neue Linie soll bis zum Schulbeginn im September umgesetzt werden. (emf)

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