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Neues Lichtfestival in Kufstein spaltete Gemeinderat und Fraktionen

Für die einen ist es eine Wirtschaftsförderung, für die anderen unverantwortlich – das Lichtfestival auf der Festung Kufstein regt auf.

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Die Festung Kufstein steht im Mittelpunkt eines neuen Lichtfestivals. Es soll die Zeit rund um den Jahreswechsel touristisch beleben.
© Böhm

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Unterschiedliche Meinungen über das Projekt Lichtfestival auf der Festung Kufstein und die folgende Abstimmung machten vor Fraktionsgrenzen nicht Halt. Mit der Veranstaltung will der TVB die Festung vom 27. Dezember bis 31. Jänner des Folgejahrs täglich in den Abendstunden bespielen und mit Lichteffekten und Ton die Geschichte der historischen Mauern erzählen. Immerhin erwartet man sich – optimistisch geschätzt – bis zu 16.000 Besucher und von denen sollen möglichst viele in der Stadt übernachten bzw. konsumieren. Daher sprach Bürgermeister Martin Krumschnabel (Parteifreie) auch von einem „Wirtschaftsförderungsprojekt“. Nur das hat seinen Preis: Eine Million Euro sollen in drei Jahren fließen – 280.000 Euro von der Stadt und genauso viel vom TVB, der Rest über Landesförderungen, Sponsoren, Nachbargemeinden und Eintrittsgelder.


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