Walders Anwältin: „Freude, dass Verfahren fortgesetzt wird“

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Gernot Walder (im Bild) und Andreas Köll kämpfen vor Gericht weiter.
© Oblasser

Lienz, Innsbruck – Das Gerichtsverfahren zwischen Mediziner Gernot Walder und Andreas Köll, Obmann des Krankenhausverbandes Lienz, geht in die nächste Runde. Walders Anwältin Stefanie Lugger erklärt, man freue sich auf das fortgesetzte Verfahren, „in dem eine vertiefte Prüfung der Köll’schen Anschuldigungen unter Würdigung aller Vorbringen und Beweise stattfinden wird. Dieses Verfahren wird die offensichtliche Zielsetzung von Köll, unseren Mandanten wirtschaftlich zu schädigen, offenbaren.“

Andreas Köll.
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Die Vorgeschichte: Köll hatte in einem offenen Brief behauptet, man müsse an der Handschlagqualität Walders zweifeln. Die Rede war außerdem von beinahe schon handgreiflichen Auseinandersetzungen, von harschen Beleidigungen und Kompetenzüberschreitungen. Daraufhin beantragte Walders Anwältin eine einstweilige Verfügung gegen Köll bzw. den Krankenhausverband. Das Ziel: Köll soll diese Behauptungen widerrufen und in Zukunft nicht mehr aufstellen. Das Landesgericht Innsbruck erließ diese einstweilige Verfügung, doch das Oberlandesgericht hob sie auf Antrag von Anwalt Johannes Hibler wieder auf und verwies die Causa zurück an das Landesgericht. (TT, co)


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