Vorletzte Dauphine-Etappe an Padun: Konrad verlor an Boden

Im Schlussanstieg wurde der Niederösterreicher Patrick Konrad noch abgehängt. Er beendete die Etappe auf dem 20. Platz. Der Ukrainer Mark Padun gewann als Solist.

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Patrick Konrad fiel auf der vorletzten Etappe von Platz Sieben auf 20 zurück.
© Alain Jocard/AFP

La Plagne – Der Ukrainer Mark Padun hat am Samstag die siebente und vorletzte Etappe der Dauphine-Radrundfahrt mit der Bergankunft in La Plagne als Solist für sich entschieden. Neuer Gesamtführender nach 171 km von Saint-Martin-le-Vinoux ins Ziel auf 2.060 m Seehöhe ist der Australier Richie Porte. Der Ineos-Profi löste als Etappenzweiter den Kasachen Alexej Luzeno aus dem Astana-Rennstall ab. Patrick Konrad fiel vom siebenten auf den 20. Platz zurück.

Porte führt vor dem Abschluss am Sonntag mit einer weiteren harten Bergetappe von La Lechere-Les-Bains nach Les Gets 17 Sekunden vor Luzenko. Neuer Dritter ist sein Teamkollege Geraint Thomas mit 29 Sekunden Rückstand.

Bora-Fahrer Konrad, am Vortag Etappendritter, verlor bereits vor der Hälfte des 17-km-Schlussanstieges den Anschluss an die Gruppe der Topstars. Der Niederösterreicher rutschte mit mehr als drei Minuten Rückstand als 23. des Tages aus dem Spitzenfeld der Gesamtwertung. Sein niederländischer Mannschaftskollege Wilco Kelderman mischt hingegen als Vierter knapp hinter Thomas weiter vorne mit.

"Ich hatte heute einfach nicht die Beine. Es fühlte sich wie ein schlechter Tag an, das kommt manchmal nach einer langen Trainingsphase vor. Ich konnte einfach nicht richtig tief gehen und dann hat man einfach keine Chance. Aber morgen ist noch ein sehr harter Tag und da gibt es die Chance zurückzuschlagen", sagte Konrad.

Deutlich länger als Konrad hielt sich Felix Gall in der Topgruppe, in der Schlussphase wurde es aber auch dem Osttiroler aus dem DSM-Team zu viel. Der 23-Jährige verbesserte sich aber etwas mehr als zwei Minuten zurück als Etappen-20. im Gesamtklassement auf Platz 22. Auf Konrad fehlten Gall 40 Sekunden.

Paduns Bahrein-Teamkollege Marco Haller war lange Teil der Ausreißergruppe gewesen, der Kärntner und auch seine Fluchtgefährten wurde im Schlussanstieg aber schnell eingeholt und abgehängt. (APA)


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