Raiders gewannen unter Blitz und Donner bei Comeback im Tivoli

Nicht nur die Swarco Raiders ließen es bei der Rückkehr ins Tivoli-Stadion krachen: Ein Gewitter überschattete den 24:7-Heimsieg gegen die Dragons.

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Gestern durften die Swarco Raiders endlich wieder vor ihrem Heimpublikum am Innsbrucker Tivoli aufspielen.
© Mitteregger

Innsbruck – Nach der Rückkehr der Zuschauer am letzten Wochenende (noch im American Football Zentrum) stand für die Swarco Raiders gestern ein weiteres Comeback an: und zwar jenes in der eigentlichen Heimstätte, dem Tivolistadion. Vor dem lange vermissten Heimpublikum hatten die Gastgeber beim AFL-Match gegen die Danube Dragons gestern lange Zeit Mühe, gewannen am Schluss aber klar und verdient mit 24:7 (10:7).

Dabei dauerte es bis knapp vor der Pause, ehe die nur schwer in die Gänge kommenden Raiders endlich wieder ihre Touchdown-Kanone abfeuern durften: Romed Zangerle lief zum ersten Mal für die Tiroler in die Endzone, nachdem es bis dahin nur ein Raiders-Fieldgoal und einen Touchdown der Raiders gegeben hatte. Nach der Pause (Halbzeitstand 10:7) folgte gleich der nächste Kracher: Marco Schneider erhöhte auf 17:7 für die Raiders.

Damit schienen beide Teams ihr Pulver aber bereits verschossen zu haben: Weder Raiders noch Dragons schafften es, im dritten Viertel noch weitere Punkte zu erzielen.

Es dauerte bis ins letzte Quarter, ehe Raiders-Quarterback Sean Shelton schließlich höchstselbst zum 24:7 in die gegnerische Endzone lief und damit endgültig den Sack zumachte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich indes längst Petrus in das Geschehen eingemischt, ein Gewitter sowie ein Wolkenbruch sorgten für eine dramatische Untermalung der Schlussphase.

Offensive Coordinator Kyle Callahan verortete den Grund für die Leistungssteigerung nach der Pause in der Kabine: „Wir haben in der Halbzeit einige Sachen angesprochen und verändert, und das hat sich am Schluss bezahlt gemacht.“


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