Prima la Musica: Kitzbühel im Zeichen der Musik

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Kitzbühel – Bereits im März wäre alles angerichtet gewesen, doch trotz ausgeklügelten Corona-Konzepts konnte der landesweite Jugend-Musikwettbewerb Prima la Musica nicht wie geplant in Kitzbühel stattfinden. Doch die Veranstalter haben nicht aufgegeben und nun ist eine Austragung möglich. Somit geht die Veranstaltung von 28. Juni bis 8. Juli in Kitzbühel über die Bühne.

Musikschulleiter Peter Gasteiger sieht es als Ehre an, den Wettbewerb ausrichten zu dürfen. Und auch als Bestätigung für das gelungene bauliche Konzept der Musikschule. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2014 stieß das Projekt in anderen Gemeinden auf großes Interesse und wurde mehrmals als beispielgebend bezeichnet. Zusätzlich zu den eigenen Räumlichkeiten werden für das Event auch das K3, der Hahnenkammsaal im Rathaus sowie der Probenraum der Stadtmusik Kitzbühel genutzt.

Heuer werden 742 junge Musikantinnen und Musikanten erwartet. „Die Anzahl ist angesichts der Pandemie erfreulich hoch“, schildert Gasteiger. Bis zu 8000 Besucher strömen für gewöhnlich in einen Ort, wenn Prima la Musica ruft. In Kitzbühel werden es heuer freilich deutlich weniger sein: Um die Anzahl der Teilnehmer und Besucher zu reduzieren, halten die Südtiroler Kandidaten ihren Wettbewerb Anfang Juni in Südtirol ab, die Nordtiroler kommen Ende Juni/Anfang Juli nach Kitzbühel.

Nicht nur für die Organisatoren, auch für die Kinder und Jugendlichen, die sich seit September auf den Wettbewerb vorbereiten, bedeutete Corona erschwerte Bedingungen. Einzeln durften die Prima-la-Musica-Schüler zwar dank einer Sondergenehmigung schon im Herbst in der Schule unterrichtet werden, erst seit Februar dürfen Ensembles wieder gemeinsam in Präsenz üben. (TT)

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