Hilfe für Gemeinden bei Radweg-Ausbau im Zentralraum Innsbruck

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PIU-Obmann Thomas Öfner und seinem Stellvertreter Christian Härting ist die Radwegeentwicklung rund um Innsbruck ein Anliegen.
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Innsbruck, Zirl – „Mobil 2050“ – hinter diesem Schlagwort versteckt sich das vorherrschendste Thema des Obmanns des Planungsverbands Innsbruck und Umgebung (PIU), des Zirler Bürgermeisters Thomas Öfner. Mit diesem Projekt will man nicht weniger als eine Neuausrichtung der Mobilität im Zentralraum Innsbruck. Den Fokus legt der Super-Verband PIU mit 42 Gemeinden auf den Radverkehr. Immer mehr Tirolerinnen und Tiroler nutzen das Fahrrad für Alltagswege. Die Erweiterung des Radwegenetzes ist für viele Menschen ein wesentliches Argument, um auf das Fahrrad umzusteigen. Das Land Tirol und der PIU wollen deshalb den Ausbau der Radinfrastruktur weiter vorantreiben: Der PIU unterstützt die Gemeinden im Tiroler Zentralraum gezielt bei der Vorbereitung und Planung von v. a. überörtlichen Radwegen. Das Land Tirol finanziert das Projekt, um bereits bestehende Landeskonzepte mit den Gemeinden abgestimmt zur Umsetzung zu bringen.

„Wir werden die Gemeinden zunächst gut informieren, um dann gemeindeübergreifend in die strategische Planung zu gehen. Dann prüfen wir die Realisierbarkeit und unterstützen bei Planung und Finanzierung“, erklärt Öfner. Die Geschäftsstelle des PIU, die das Projekt koordiniert, wird aufbauend auf dem so genannten „Wunschliniennetz“ aus dem Landesradkonzept mit den Gemeinden realisierbare Radtrassen finden.

„Um die Radmobilität weiter zu steigern, braucht es im Großraum Innsbruck attraktive Radwege, die die Umlandgemeinden miteinander verbinden und an das Radwegenetz der Landeshauptstadt anknüpfen“, betont LHStv. Ingrid Felipe (Grüne).

Die Verkehrsabteilung des Landes unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung der konkreten Projekte und dem Ausschöpfen der Fördermöglichkeiten. (TT)


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