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Eine „klimafitte Stadt": Willis Taktik für die 2. Halbzeit seiner Amtsperiode

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi möchte aus Innsbruck eine „klimafitte Stadt“ machen. An ein jähes Ende der laufenden Gemeinderatsperiode glaubt der Stadtchef nicht.

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Die Grünen zeigten sich gestern bereit für Halbzeit zwei im Gemeinderat: (v. l.) GR Thomas Lechleitner, Klubobfra­u Janine Bex und BM Georg Willi.
© zeitungsfoto.at

Von Marco Witting

Innsbruck – Alle paar Jahre, vor Fußball-Großereignissen, da suchen Politiker in ihren Statements gerne die Nähe zum Spiel mit dem runden Leder. Georg Willi war da gestern keine Ausnahme. Die Analogie des Innsbrucker Bürgermeisters, der gestern zur Halbzeit seiner Amtszeit Bilanz zog, lag dabei wenigstens einigermaßen auf der Hand. Hinter dem grünen Kapitän liegt eine turbulente, sehr ruppige und von Fouls gespickte erste Hälfte.

An ein jähes Ende der Amtszeit glaubt Willi unterdessen aber nicht. Zumindest nicht offiziell. Den Anpfiff für die zweite Halbzeit nutzte der grüne Klub, mit der vollen Mannschaft angetreten, um die eigenen Erfolge zu präsentieren. In der Zukunft will Willi die „Vorzüge der Stadt weiter stärken“ und aus Innsbruck eine „klimafitte Stadt“ machen. Ein großer Wurf wäre es, wenn aus einer „autogerechten eine menschengerechte Stadt“ werde.


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