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Stadt Innsbruck scheitert mit einem Laubbläser-Verbot

Das Land Tirol erfüllt den Wunsch nach einer „Laubbläser-Verordnung“ nicht. Begründung: Die Luftwerte sind für ein Verbot nicht schlecht genug.

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Laubbläser und -sauger kommen im Herbst vielfach zum Einsatz. Sie sind zwar effizient, stellen aber eine Lärmbelastung dar und vernichten Kleinlebewesen. In Graz wurden sie bereits verboten.
© Keystone

Von Denise Daum

Innsbruck – Innsbruck wollte den Laubsaugern und -bläsern im Stadtgebiet die Luft abdrehen. Als Argumente für ein Verbot werden die Lärmbelästigung, der Ausstoß von Schadstoffen sowie die negativen Auswirkungen auf die Bodengüte durch die Vernichtung von Kleinlebewesen negativ angeführt. Als Vorbild dient die Stadt Graz. Bereits vor sieben Jahren erließ das Land Steiermark die so genannte „Laubbläser-Verordnung“ mit dem ganzjährigen Verbot von Laubbläsern und Laubsaugern für das gesamte Stadtgebiet von Graz sowie zwei weitere steirische Gemeinden.


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