Schiff von Ärzte ohne Grenzen rettete 200 Flüchtlinge im Mittelmeer

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Rom – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die seit Mai mit dem eigenen Schiff „Geo Barents“ Menschen in Not rettet, hat am Samstag 54 Migranten in Sicherheit gebracht. Dabei handelte es sich um die vierte Rettungsaktion in drei Tagen vor der libyschen Küste, teilte die Hilfsorganisation am Samstag mit.

Am Donnerstag waren bereits 26 Menschen und am Freitag weitere 118 Personen bei zwei verschiedenen Rettungseinsätzen in Sicherheit gebracht worden. An Bord des Schiffes befinden sich daher jetzt 198 Personen. Noch unklar ist, wo sie landen werden. Das Schiff ist unter norwegischer Flagge unterwegs.

Am Samstag sind neuerlich 208 Migranten auf Lampedusa eingetroffen. 123 Menschen befinden sich im Hotspot der Insel. 93 weitere Migranten gingen an Bord eines Quarantäneschiffes, wie italienische Medien berichteten. (APA)


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