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Experte Ostermann zur Covid-Forschung: „Wir haben sehr viel dazugelernt“

Seit Beginn der Pandemie ist das neuartige Coronavirus im Fokus der Wissenschaft.
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Wissenschafter wissen heute mehr denn je über das Coronavirus. Sie kämpfen um Vertrauen in der Bevölkerung und geben neue Empfehlungen ab.

Innsbruck – Im Zuge der Pandemiebekämpfung sind einige Forscher plötzlich berühmt geworden. Überhaupt sind Wissenschafter verstärkt in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Gleichzeitig gab es eine Spaltung in der Bevölkerung, weil es teils widersprüchliche Aussagen gegeben hat. Warum ein breiter Diskurs in der Wissenschaft wichtig ist und was man beim Covid-19-Thema die nächsten Monate im Auge behalten sollte, erklärt Herwig Ostermann im TT-Interview:

Waren alle Covid-19-Maßnahmen bis dato angemessen oder hätte man anders agieren können?

Herwig Ostermann: Man kann mit Sicherheit sagen, dass Nicht-Reagieren zur Katastrophe geführt hätte. Was passiert, wenn eine Regierung die Bedrohung durch das neue Coronavirus negiert, zeigt etwa Brasilien. Die dortige Politik hat für die Bevölkerung gesundheitlich dramatische Auswirkungen gehabt.

Zur Person

Dr. Herwig Ostermann ist gebürtiger Tiroler und Geschäftsführer der Gesundheit Österreich (GÖG) und Mitglied der Corona-Kommission der Regierung.

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