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Neuer Regenbogen-Schutzweg freut in Kufstein nicht jeden

Kufsteiner Stadtrat setzt ein buntes Zeichen der Toleranz und löst eine breite Debatte über Sichtbarkeit der LGBTQ+-Bewegung aus.

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Kufstein ist um ein Stück bunter geworden. Der Schutzweg in den Regenbogenfarben ist ein Zeichen der Toleranz, das eine Initiative und der Jugendgemeinderat setzen wollen.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Nach Innsbruck strahlt jetzt auch ein bunter Schutzweg in Kufstein – und sorgt prompt für sehr gegensätzliche Diskussionen in der Festungsstadt. Von „Muss das sein?“ bis zu „eine Superidee“ reichen die in Summe sehr positiven Wortmeldungen zu der Aktion in den sozialen Medien.

Hintergrund des bunten Straßenstücks beim Inntalcenter im Stadtzentrum ist der „Pride Month“ Juni, bei dem es um Offenheit und Toleranz im Umgang mit der Sexualität der Menschen geht. Im Zuge dessen wurde auch der Kufsteiner Stadtrat mit dem Ansuchen des Jugendgemeinderates und einer LGBTIQ+-Initiative (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex) beschäftigt. Dabei wurde vorgeschlagen, einen bunten Zebrastreifen anzulegen.


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