Plus

Verzögerungen bei Impfdosen in Tirol bremsen große Impfbereitschaft

Wurden Impfdosen aus den Bundesländern für die Impfung in den Bundesministerien abgezogen? In den Ländern rumort es.

  • Artikel
  • Diskussion
Die Impfbereitschaft in Tirol ist weiterhin groß, doch nach wie vor gibt es zu wenig Impfstoff.
© APA

Innsbruck – Dass alle impfwilligen Tirolerinnen und Tiroler, wie vor Wochen angekündigt, noch im Juni geimpft werden, dürfte sich nicht mehr ausgehen. Gesundheitsreferentin LR Annette Leja (VP) spricht gegenüber der TT aber davon, dass alle, die sich bereits auf www.tirolimpft.at für eine Impfung vorgemerkt hätten, „eine große Chance haben, in den kommenden Wochen eine Impfeinladung zu erhalten“. Das stimme sie positiv und zuversichtlich, fügt sie hinzu.

365.300 Tiroler wurden bis gestern zumindest einmal geimpft, 196.000 davon sind bereits vollimmunisiert. Trotzdem gibt es mehr Impfwillige als Impfstoff. „Es ist aber nach wie vor so, dass wir mehr impfbereite Personen in Tirol haben, als Impfdosen zur Verfügung stehen. Wir haben daher weiterhin dringenden Bedarf an Impfdosen beim Gesundheitsministerium angemeldet“, betont Leja. Sie hofft deshalb, dass das Gesundheitsministerium die zugesagten Impfstoffmengen einhält. „Die derzeitigen Lieferungen des Bundes erfolgen leicht verzögert.“


Kommentieren


Schlagworte