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Dornauer zur Staatsbürgerschaftsreform: „Beim Inhalt bin ich für Nachschärfen“

Tirols SPÖ-Chef Dornauer glaubt, dass der Reformvorschlag zur Staatsbürgerschaft noch besser kommuniziert werden muss.

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Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer.
© Vanessa Rachlé

Von Michael Sprenger

Wien – Der SPÖ-Vorschlag zur Reform der in Österreich herrschenden restriktiven Einbürgerungspolitik löst bei der Kanzlerpartei ÖVP heftigen Widerstand aus. Während die Grünen den Reformschritt begrüßen, befürchtet ÖVP-Klubobmann August Wöginger, dass die „Links-Parteien“ mittels „Masseneinbürgerungen die politischen Mehrheitsverhältnisse“ ändern wollen. Er sprach von 500.000 zusätzlichen Einbürgerungen. Experten widersprechen dieser Einschätzung klar. Denn die infrage kommende Personengruppe sei mit rund 90.000 Personen deutlich kleiner, erklärte Gerd Valchars von der Universität Wien im Ö1-Mittagsjournal. Auch der Integrationsforscher Rainer Bauböck kann die ÖVP-Berechnung „nicht nachvollziehen“.


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