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Entsetzen nach Mord in Kufstein: Für einen Platz in der Zelle getötet

Um ins Gefängnis zu kommen, entschloss sich ein Kufsteiner nach eigenen Angaben zu einem Mord. Er erstach einen 77-Jährigen, wusch sich die Hände und ging zur Polizei.

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Der Tatort: In diesem Waldstück am Innufer wurde der 77-Jährige hinterrücks erstochen.
© zoom.tirol

Von Thomas Hörmann

Kufstein – 29 Jahre alt, Einheimischer, bisher unauffällig, unbescholten, arbeitslos: So lautet die Beschreibung des Kufsteiners, der mit dem Geständnis eines ungewöhnlichen Gewaltverbrechens für Entsetzen sorgte. Ungewöhnlich deshalb, weil zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem Mordopfer offenbar keinerlei Beziehung bestand. Auch das vom Beschuldigten genannte Motiv macht fassungslos: „Der Mann gab an, er sei mit seinem Leben nicht zufrieden und habe getötet, um ins Gefängnis zu kommen“, schildert Katja Tersch, Leiterin des Landeskriminalamts.


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