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Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Tiroler Jugendliche für Studie gesucht

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Wie verbreitet sind Anzeichen für eine Gefäßverkalkung bei Tiroler Jugendlichen? Das will eine Studie herausfinden.
© Knoflach/VASCage

Innsbruck – Zu den häufigsten Todesursachen in Österreich gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gefäßerkrankungen nehmen allerdings bereits im Kindesalter ihren Anfang. Dass über diese Gruppe medizinisch noch nicht so viel bekannt ist, wollen Tiroler Wissenschafter nun ändern.

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Das Forschungszentrum VASCage – mit den beiden Schwerpunkten Gefäßalterung und Schlaganfall – sowie die Medizinische Universität Innsbruck suchen daher Tiroler Jugendliche, die an einer Studie teilnehmen wollen.

Aus gutem Grund: „Wir haben bereits in einer ersten Studie zeigen können, dass Gefäßwandverdickungen als erste Anzeichen der Atherosklerose bei Tiroler Jugendlichen auftreten und dass sie mit dem Lebensstil zusammenhängen. Die neue Studie soll diesen erfolgreichen Forschungsansatz vertiefen“, informiert Ursula Kiechl-Kohlendorfer von der Universitätsklinik für Pädiatrie II, die gemeinsam mit Michael Knoflach (Universitätsklinik für Neurologie) die Studie wissenschaftlich leitet. Langfristiges Ziel ist es, besonders gefährdete Personen rechtzeitig ausfindig zu machen und Präventionsprogramme zu entwickeln.

Nun sind alle Tiroler Oberstufen, Berufsschulen und Lehrbetriebe aufgerufen, an der Studie teilzunehmen (Anmeldung unter: office@vascage.at). Untersucht werden ab Herbst u. a. die Blutgefäße an Hals, Bauch, und Oberschenkeln, aber auch Blut und Stuhl, Blutdruck u. a. m. Ein detaillierter Fragebogen soll zudem Auskunft über Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil geben. (TT)

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