Innsbrucker Stadtpolitik in Kürze: Gastgärten zur EURO länger offen

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Die Gastgärten dürfen während der EURO bis zum Spielende geöffnet bleiben. Das entschied der Innsbrucker Stadtsenat.
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Innsbruck – Gute Nachrichten für Fußballfans und Gastronomen: Der Innsbrucker Stadtsenat hat beschlossen, die Gastgarten-Sperrstunde an Fußballabenden nach hinten zu verschieben. Im Falle einer Verlängerung können die Gäste bis 15 Minuten nach Spielende sitzen bleiben. An spielfreien Abenden bleibt die Sperrstunde um 23 Uhr aufrecht.

Keine Freude hat die Stadtpolitik indes mit den Partys in der Sillschlucht. Ein Betretungsverbot, so ist man sich einig, ist nicht durchzusetzen. Neben dem angekündigten runden Tisch mit dem Schwerpunkt Sicherheit soll es kommende Woche einen weiteren Termin mit Szenevertretern geben. „Wir möchten gemeinsam mit den jungen Menschen öffentliche Räume in der Stadt finden, wo sie sich ohne Konsumzwang aufhalten können“, erklärt Bürgermeister Georg Willi (Grüne).

Die FPÖ ist ob der Vorgänge in der Finanzdirektion hochalarmiert. Stadtrat Rudi Federspiel fordert nun „wegen des personellen Engpasses einen Notfallplan“. Bekanntlich hat Johannes Müller seinen Vertrag im Juni – nach nur einem Jahr – auslaufen lassen. Sein amtierender Stellvertreter geht Ende Juni 2021 in Pension. „Es gibt es niemanden, der ein Budget erstellen kann.“ Der neue Finanzdirektor soll indes mit 1. Juli seinen Dienst antreten. Über den Namen des laut Willi äußerst kompetenten Kandidaten hüllt man sich noch in Schweigen. Der Stadtsenat soll seine Bestellung nächste Woche beschließen.

Im Rapoldipark stehen demnächst einige Neuerungen an. Nach Planungsarbeiten unter Einbindung von Kindern, Jugendlichen und Anrainern beschloss der Stadtsenat die Sanierung und Neugestaltung des Sport- und Kinderspielplatzbereiches. Die Arbeiten werden in zwei Etappen erfolgen. Die Realisierung des Sportplatzbereichs mit Kosten von rund 520.000 Euro ist von Anfang September bis Ende Oktober 2021 geplant. Die Arbeiten im Spielplatzbereich (rund 250.000 Euro)erfolgen voraussichtlich im Frühjahr 2022.

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Mit 150.000 Euro will die Stadt das Davis-Cup-Finale 2021 unterstützen. Bekanntlich ist Innsbruck von 25. bis 30. November neben Madrid und Turin Austragungsort des internationalen Tenniswettbewerbs. An fünf Tagen werden in der Olympiahalle sechs Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen. „Mit den Davis-Cup-Bewerben in Innsbruck wird der sportbegeisterten Bevölkerung wieder Tennis-Spitzensport live geboten“, freut sich Vize-Bürgermeister Hannes Anzengruber (ÖVP). Zudem werde das gute Image der Stadt als Veranstalterin von Sportgroßereignissen weltweit in Erinnerung gerufen. (dd, TT)


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