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Baumverstümmelung in Imst lässt die Wogen hochgehen

Radikal zurückgestutzte Bäume im Imster Stadtgebiet bringen besorgte Bürger auf die sprichwörtliche Palme. Ein Konzept soll Abhilfe schaffen.

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Die Stadt Imst wird künftig ein „Baummonitoring“ einführen, verspricht Umweltreferent Norbert Praxmarer, um ein radikales Zurückschneiden von Bäumen (Bild) zu vermeiden, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.
© Parth

Von Thomas Parth

Imst – „In dieser Brutalität habe ich das noch nie gesehen“, bestätigt Hansjörg Weratschnig gegenüber der TT seine „Bürgermeinung“. Er selbst habe vor Jahren als Baumwärter einen Schnittkurs für Kastanienbäume abgehalten, da diese, ebenso wie Ahornbäume, „sehr heikel“ auf Eingriffe reagieren. „Macht man das zu radikal, kann der Baum sogar absterben“, attestiert Weratschnig. Auslöser für die helle Aufregung etlicher Imster Bürger sind Bäume an der Umfahrung, aber auch im Stadtgebiet, die teils massiv zurückgestutzt wurden. „Das ist herzlos und es ist sicher nicht in dieser Form notwendig, dass alles auf Putz und Stingl gekappt wird“, empört sich Weratschnig.


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