Neuer Tiroler Uniqa-Chef will Marktführung ausbauen

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Michael Zentner ist ab 1. Juli neuer Tiroler Uniqa-Landesdirektor.
© Uniqa

Innsbruck – Mit 1. Juli kommt es bei der Uniqa wieder zu einem Führungswechsel in Tirol: Michael Zentner (36) folgt Manfred Miglar nach, der als Vorstand in die Raiffeisen Landesbank Vorarlberg wechselt. Zentner wird beim Versicherungs-Marktführer in Tirol der bereits sechste Chef in nur zehn Jahren. Mit Anfang 2012 war Helmut Krieghofer als Direktor zum ORF gewechselt, ihm folgten dann Diego Reichstamm, Reinhold Resch, eine Zeitlang interimistisch der Vorarlberger Uniqa-Direktor Markus Stadelmann und dann ab Oktober 2018 Manfred Miglar.

Zentner hat bei der Tiroler Sparkasse begonnen, war dann bei der EBV Leasing tätig, ehe er 2011 zur Uniqa wechselte – zunächst in der Agentur-Betreuung und seit 2017 als Regionalleiter des Exklusivvertriebs im Oberland. Der neue Tirol-Chef war auch bei der Ausarbeitung der neuen Unternehmensstrategie Uniqa 3.0 mit dabei.

Ziel sei es, die Marktführerschaft der Uniqa mit noch mehr Service, Betreuung und innovativen Produkten weiter auszubauen, sagt Zentner gegenüber der TT. Derzeit habe die Uniqa in Tirol über 28 Prozent Marktanteil, in der Krankenversicherung sogar über 51 Prozent. Im Vorjahr lag das erzielte Prämienvolumen bei 408 Mio. Euro. In Tirol verfüge man über 330 Beschäftigte und Versicherungspartner, die insgesamt 303.000 Kunden betreuen, so Zentner. Mit eigenen Angestellten an 43 Standorten in Tirol, den Generalpartnern, Maklern sowie dem Bank- und Onlinevertrieb verfüge man über gleich fünf Vertriebskanäle.

Gemäß dem Uniqa-Slogan „Gemeinsam besser leben“ gehe es um noch bessere Betreuung der Kunden und raschere Abwicklung. „Gerade Lebens- oder Krankenversicherungen sind für die Menschen Lebensentscheidungen“, betont Zentner. Dazu brächten die Berater auch mehr Freiheiten und Flexibilität vor Ort.

Die Digitalisierung helfe Beratern und Kunden gleichermaßen. Österreichweit habe es im Vorjahr 2,1 Mio. Zugriffe auf die Uniqa-App (mit Zugriff etwa auf alle Dokumente rund um die Uhr) gegeben. Gefragt seien auch Video-Beratungen über die E-Doctors, so Zentner. (va)


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