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Bauern zu Wolfsrissen in Osttirol: „Es macht sich Resignation breit“

Einige Lavanter Bauern, die im Vorjahr Schafe durch einen Wolf verloren, geben auf: „Unter diesen Umständen ist eine Schafhaltung für uns einfach nicht mehr möglich.“

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Markus und sein Vater Johann Hanser aus Lavant haben im Vorjahr nur mehr wenige ihrer Schafe von der Gemeinschaftsalm holen können.
© Hanser

Von Christoph Blassnig

Lavant – Markus und sein Vater Johann Hanser sind Bauern in Lavant. Im Vorjahr hatte ein Wolf Dutzende ihrer Schafe auf der Gemeinschaftsalm im Hochgebirge gerissen. Auch fünf Esel, die eigens zum Schutz der insgesamt 198 aufgetriebenen Tiere vor Ort waren, wurden erst nach Tagen völlig verstört um ein getötetes Schaf gruppiert aufgefunden. Daraufhin hatten die Betroffenen Hilfe angefordert, sowohl bei der Politik als auch bei den landwirtschaftlichen Interessensvertretern – „ohne Erfolg“.


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