Kindergarten-Bau in Arzl soll dank Abschlagszahlung weitergehen

Im Streit um die temporäre Containerlösung für die Kindergartenkinder in Arzl zeichnet sich eine Lösung ab. Wie berichtet, wurde der Bau auf städtischem Grund neben dem Arzler Friedhof wegen eines Rechtsstreits mit dem ehemaligen Grundbesitzer Edi Leismüller unvermittelt eingestellt.

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Innsbruck – Im Streit um die temporäre Containerlösung für die Kindergartenkinder in Arzl zeichnet sich eine Lösung ab. Wie berichtet, wurde der Bau auf städtischem Grund neben dem Arzler Friedhof wegen eines Rechtsstreits mit dem ehemaligen Grundbesitzer Edi Leismüller unvermittelt eingestellt. Der Landwirt wirft der Stadt Vertragsbruch vor.

Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Georg Willi wurde nun aber ein Kompromiss gefunden. „Es gibt mehrere offene Fragen rund um das städtische Grundstück. Um dort den temporären Kindergarten errichten zu können, haben wir uns – vorbehaltlich der Genehmigung des Stadtsenates – auf eine Abschlagszahlung geeinigt“, erklärt Willi. Damit werde sichergestellt, dass keinerlei Ansprüche geltend gemacht werden.

Leismüller, der sich besonders darüber geärgert hatte, dass niemand von städtischer Seite vorab das Gespräch mit ihm gesucht habe, zeigt sich zufrieden. Er werde – wenn auch der Stadtsenat dem Vergleich zustimmt – die Besitzstörungsklage zurückziehen und keine weiteren Rechtsmittel rund um dem Container-Kindergarten ergreifen. „Ich schalte meinen Modus von stinksauer auf zufrieden“, erklärt Leismüller.

Damit kann der Bau fortgesetzt und über den Sommer fertiggestellt werden. Die Stadt braucht diese temporäre Lösung dringend, um den stetig steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen bis zur Fertigstellung des großen Bildungscampus in Arzl abdecken zu können. (dd)

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