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Ruhe in Innsbrucker Sillschlucht, aber Partys gehen weiter

In der Sillschlucht herrschte am Wochenende trotz Sommerwetters Ruhe. Wohl eine Folge der Polizeikontrollen. Dafür stiegen in Innsbruck ausgelassene Feste.

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Am 13. Juni wurde eine verletzte Frau in der Sillschlucht geborgen. Seither wird kontrolliert.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – In der Sillschlucht, zuletzt nächtliche Partymeile, hat es sich vorerst ausgefeiert. Offenbar eine Folge der Kontrollen. Wie berichtet, haben Polizei, MÜG und Bergwacht nach den schweren Unfällen am vergangenen Wochenende Überwachungsmaßnahmen im Innsbrucker Naherholungsgebiet angekündigt. „Unsere Patrouillen waren schon am Freitagnachmittag in der Schlucht unterwegs, dann auch am Abend und am ganzen Samstag“, erzählt der Innsbrucker Polizeioffizier Christoph Kirchmair. Zu beanstanden gab es fast nichts: „Tagsüber stießen die Beamten nur auf Sportler und Erholungssuchende. Und auch am Abend waren nur vereinzelt Leute in der Sillschlucht unterwegs.“ Von den Partys, wie sie an den vergangenen Wochenenden stattfanden, keine Spur.


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