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Diskussion um den Wolf in Tirol: Auf der Suche nach dem Heuler

Die im Alpenraum lebenden Wölfe werden mehr, der Schaden, den sie anrichten, auch. Und nun? Viele Anhänger hat der Plan, den Bestand zu regulieren. Dass er bald umgesetzt wird, glauben nur wenige.

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In 19 Fällen wurde bei gerissenen Tieren heuer in Tirol bereits ein Wolf nachgewiesen, bei vier Proben ein Bär festgestellt.
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Von Benedikt Mair

Innsbruck – Wieder wurden getötete Schafe auf einer entlegenen Almwiese gefunden, wieder war es der Wolf. Genug ist genug, meinen viele. Vor allem Bauern sind mit ihrer Geduld am Ende. Wenige Wochen ist der Sommer erst alt und schon kocht die Diskussion über die Rückkehr der großen Beutegreifer in Tirol wieder hoch. Die Stimmung ist geladen, das ein oder andere Gewehr auch. Herdenhunde brächten wenig, Schutzzäune seien im abschüssigen und weitläufigen Gelände kaum zu errichten – das sind die Argumente derjenigen, die nur auf das Kommando zum Abschuss der Raubtiere warten. Doch die sind streng geschützt, eine Entnahme nur in Ausnahmefällen möglich. Dass sich das in naher Zukunft ändern wird, ist unwahrscheinlich. Was also tun?


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