Ermittlungen gegen Münchner nach tödlicher Kollision auf Gardasee

Nach dem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht auf dem Gardasee ermittelt die Polizei gegen zwei Urlauber aus München: Der Vorwurf lautet auf Totschlag und unterlassene Hilfeleistung.

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Nach dem tödlichen Unfall ermitteln die Carabinieri.
© FILIPPO MONTEFORTE

Salò – Im Fall zweier Toter auf dem Gardasee nach einer mutmaßlichen Bootskollision ermittelt die italienische Polizei gegen zwei Deutsche aus München. Das bestätigten die Carabinieri am Montag auf Nachfrage. Die Justizbehörden untersuchten den Fall weiter. Wie italienische Medien am Sonntag und Montag berichteten, sollen die Frau (25) und der Mann (37) bei einer Bootskollision ums Leben gekommen sein. Zur Ursache für den Aufprall machte die Polizei keine Angaben.

Den Berichten zufolge sollen die Verdächtigen auf einem Motorboot unterwegs gewesen sein. Bei Salò hatten sie demnach das kleine Boot gerammt. Wie es weiter hieß, flüchteten sie nach der Kollision, ohne zu helfen. Die Leiche des Mannes aus Salò am Westufer des Sees wurde am frühen Sonntagmorgen in dem Boot entdeckt. Die Frau, die der Zeitung La Repubblica zufolge aus der Gemeinde Toscolano Maderno stammen soll, wurde später aus dem See geborgen. Der Vorwurf lautet den Medien nach unter anderem auf Totschlag und unterlassener Hilfeleistung.


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