Verein im Dauereinsatz für Skitalente im Bezirk Landeck

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Talenteförderer: Alexander von der Thannen, Andreas Kleinhansl, Christoph Patigler, Benny Pregenzer, Manfred Matt, Elisabeth Ehrhart-Schöpf, Michael Gitterle, Peter Mall, Martin Stark, Roger Klimek (v. l.).
© T. Zangerl

Landeck – Früher war es der Skipool, jetzt ist es der nicht auf Gewinn ausgerichtete Verein „Skizukunft Landeck“ (SZL). Der Name lässt auch schon den Vereinszweck erahnen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Skinachwuchstalenten – eine große Daueraufgabe im Tourismusbezirk Landeck mit zahlreichen Aspekten. Nicht nur der alpine Skinachwuchs, auch Freestyler und Nordische Talente sollen samt Trainerteams mit den nötigen finanziellen und materiellen Mitteln ausgestattet werden. „Nur wenn wir zeitgemäße Rahmenbedingungen beim Training sicherstellen können, sind Spitzenleistungen möglich“, hob Benny Pregenzer, Präsident des Fördervereins, kürzlich hervor.

Dass der Verein auf Kontinuität setzt, zeigte sich kürzlich auch bei den Neuwahlen: Pregenzer und sein Team sind in ihren Funktionen einstimmig bestätigt worden.

Die alpinen Skitalente im Team um TSV-Bezirksreferent Christoph Patigler mischen kräftig um Spitzenplätze mit. Auf der Vorstufe zum Weltcup – bei den FIS-Rennen – tauchen Namen auf, die zeitnah in die Startlisten der Weltcuprennen vorrücken könnten. Christian Borgnaes (Skiclub Arlberg) und Simon Rueland (Skiklub Landeck) etwa dürften bereits auf Weltcupeinsätze zurückblicken. Florian Stark aus Fiss, Lena Maria Erhart aus Landeck sowie David Gagliano, Adrian Klotz und Lukas Schranz aus Nauders und Nina Ess vom Skiclub Arlberg machten bei FIS-Rennen wiederholt auf sich aufmerksam. Bei den Freestylern haben sich Lara Wolf, Marco Ladner, Hannes Rudigier und Andi Gohl in der Weltelite etabliert. Dazu kommen Talente wie Noah Ressel, David Wolf und Sarah Schönach, die mit Coach Giggo Wolf aufhorchen ließen.

„Uns geht es um eine möglichst breite Förderung der Talente mit exzellenten Trainern“, so Pregenzer, „wenn der eine oder andere Sportler den Sprung in die internationalen Spitze schafft, freuen wir uns sehr. Aber primär wollen wir die breite Basis und die Freude am Sport fördern.“ Rund 50.000 Euro steuert SZL jährlich für das Training bei. Man hoffe weiterhin auf Unterstützung – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Neueinsteiger beim Verein ist übrigens Michael Gitterle, Obmann der Wirtschaftskammer Landeck. (tz)

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