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„Land muss reagieren“: Schutzgebiet zunehmend ohne Schutz, Plage Deponie

Die Landesumweltanwaltschaft schlägt Alarm: Boom an Aushubdeponien wie nie zuvor, Bodenversiegelung nimmt zu, Ausgleichsflächen-Pool fehlt.

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Zogen für die Jahre 2019 und 2020 noch gemeinsam Bilanz: Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer (r.) und sein Stellvertreter Walter Tschon. Mit 1. Juli übernimmt Tschon vorläufig das Ruder – Kostenzer kündigte gestern an, sich ein Jahr Bildungsauszeit zu nehmen.
© Falk

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Wie könnte es auch anders sein: Corona ging auch an der Landesumweltanwaltschaft (LUA) nicht spurlos vorbei. Doch weit weniger als vielleicht gedacht. Denn verzeichnete man noch 2019 in Summe 1251 abgeschlossene naturschutzrechtliche Genehmigungsverfahren, so waren es 2020 mit nur 1153 um gut 100 weniger. Lediglich in 28 bzw. 29 Verfahren erfolgte eine Abweisung. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht 2019/20 hervor, den Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer und sein Vize Walter Tschon gestern in Innsbruck präsentierten.


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