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Ärztenotstand in Landeck: Große Lösung angestrebt

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In Landeck scheinen auf der Ausschreibungsliste derzeit je eine Kassenarztstelle für Allgemeinmedizin sowie für Augenheilkunde auf.
© Wenzel

Landeck – Der Aufschrei in der Bezirksstadt war groß, als zu Jahresende 2019 und im Juni 2020 zwei niedergelassene Ärzte ohne Nachbesetzung in Pension gingen. Die Patienten mussten sich einen neuen Hausarzt suchen, teils auch in den Tälern. Nach wie vor gibt es nur zwei Praxen für Allgemeinmedizin bzw. Ärzte mit Kassenvertrag. Eine der beiden vakanten Stellen wird laut Ärztekammerdirektor Günter Atzl per 1. Oktober neu besetzt – mit einer Allgemeinmedizinerin aus Vorarlberg. „Ich freue mich auf Landeck, muss aber noch einige Dinge erledigen“, sagte sie und bat, ihren Namen noch nicht zu nennen. „Bei der Suche nach einer Ordination hilft mir der Bürgermeister.“

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Womit die zweite vakante Praktiker-Kassenstelle ebenso in die nächste Ausschreibungsrunde geht wie die Augenarztstelle. Unabhängig davon soll in Landeck eine „große Lösung“ für niedergelassene Ärzte realisiert werden, wie Bezirksärztesprecher Peter Obrist neuerlich bestätigte. Mehr Hinweise auf ein mögliches Projekt gab ÖGK-Chef Arno Melitopulos-Daum: „Landeck bietet sich für die Errichtung eines primären Versorgungszentrums an, wo medizinische Leistungen auch zu Randzeiten angeboten werden.“ Das Projekt sei aber mit zusätzlichen Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich verbunden. (hwe)


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