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Strenge Auslegung der 3-G-Regel: Badespaß in Zirl endete mit Testablauf

Im Zirler Schwimmbad wurde die 3-G-Regel besonders streng ausgelegt. Sehr zum Ärger einer Mutter, die zum vorzeitigen Verlassen des Freibades aufgefordert wurde.

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Der Badespaß endete in Zirl für manchen Gast wegen eines abgelaufenen Covid-Tests vorzeitig. Damit ist jetzt Schluss.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Badespaß mit der 3-G-Regel: Im Zirler Schwimmbad mitunter ein Vergnügen mit Ablaufdatum.Je nachdem halt, wann der 48 Stunden gültige Covid-Test ausläuft. So musste eine Mutter vor einer Woche vorzeitig die Schwimmtasche packen, weil ihr Test seine Gültigkeit verloren hatte. Offenbar kein Einzelfall in Zirl. Aber damit sei jetzt Schuss, verspricht Bürgermeister Thomas Öfner.

Es war am vergangenen Mittwoch, als eine Zirlerin mit ihren beiden Kindern (13 und acht Jahre) bei 30 Grad plus etwas Abkühlung im örtlichen Schwimmbad suchen wollte. Wie in den Bädern üblich und vorgeschrieben, „hat die Dame an der Kassa meinen Covid-Test und die Ninja-Pässe der Kinder verlangt, schildert die Mutter. Aber wie andernorts eher unüblich, hat es die Schwimmbadmitarbeiterin besonders genau genommen. Dabei stellte sie fest, dass die Gültigkeit des Tests um exakt 17.14 Uhr endete. „Sie hat sich dann die Zeit sowie meinen Namen notiert und erklärt, dass ich bis spätestens 17.14 Uhr das Schwimmbad verlassen müsse“, erinnert sich die Zirlerin. Und damit ja nichts schiefgeht, kündigte die Kassamitarbeiterin an, dass „ich über die Lautsprecheranlage ausgerufen werde“.


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