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Sensationelle Sichtung: Die Bartgeier sind im Ötztal zu Hause

Eine für Vogelfreunde und Naturliebhaber sensationelle Sichtung machte Wolfgang Fritz im Frühjahr: Im Ötztal fand sich ein Geierpaar zum Brüten ein. Das Küken ist geschlüpft und braucht jetzt vor allem Ruhe.

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Im Ötztal ist man stolz auf das erste Bartgeierküken.
© Florian Egger

Von Thomas Parth

Ötztal – „Für uns ist es etwas ganz Besonderes“, zeigt sich der Geschäftsführer des Naturparks Ötztal, Thomas Schmarda, sehr stolz. Doch in die Freude über den sehr seltenen Vogel mischt sich auch Besorgnis. Denn gerade während der hochsensiblen Zeit der Brutpflege kann jegliche Störung den Tod des Geierkükens bedeuten.

„Der Bartgeier war schon seit jeher Teil des Ötztals“, bestätigt Schmarda. Doch der Mensch dichtete ihm Beinamen wie „Lämmergeier“ oder „Kindsräuber“ an und rottete das imposante Tier vielerorts aus. Heute hat die Wissenschaft zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Bartgeier ein reiner Aasfresser ist. „Er nimmt dem Menschen nichts weg!“, unterstreicht Schmarda.


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