200.000 Euro für schöneres Kolpinghaus in Lienz

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Lienz – Die Lienzer Kolpingfamilie hat zwar Corona-bedingt seit über zwei Jahren keine Vollversammlung mehr abgehalten, aber untätig war sie nicht. Das erklärte Obmann Meinhard Pargger bei der Generalversammlung vor einigen Tagen.

Trotz fehlender Einnahmen und laufender Betriebskosten hat der Verein kräftig in das Kolpinghaus investiert: Zu den Neuerungen gehören schnelles Internet, die Aufrüstung der Saalbeleuchtung, eine neue, teildigitale Schließanlage und ein „Facelifting“ im Kolpingstüberl. Das Stüberl, das als Café dient, hat nun eine moderne Bestuhlung, neue Tische und Polsterungen. Das Kolpinghaus ist in der Osttiroler Bezirkshauptstadt ein wichtiger Veranstaltungsort für Theaterstücke, Konzerte oder Diskussionsabende.

Einige Arbeiten am Gebäude sind noch am Laufen, und zwar der Fenstertausch im Parterre, die Erneuerung der elektrischen Beschattung des Kolpingsaals und die Behebung des Schadens, den eine Dachlawine im Februar verursacht hat. Der Südteil der Hausfassade ist auf 15 Metern Länge stark beschädigt.

„Alles in allem belaufen sich die Investitions- und Reparaturkosten auf rund 200.000 Euro, wobei nur ein Teil des Schadens durch die Versicherung abgedeckt werden kann“, erläutert Obmann Pargger. „Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Liechtensteiner MBF Foundation und die zusätzliche Hilfe durch die Stadtgemeinde Lienz wäre der Großteil der Sanierungen gar nicht möglich.“

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Die Kolping-Mitglieder bestätigten den Obmann in seinem Amt, auch Präses Pfarrer Bruno Decristoforo wurde wiedergewählt. Ehrungen für langjährige Treue standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Allen voran wurde Florin Kratzer ausgezeichnet, der seit 60 Jahren dabei ist. (TT)


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