Trotz Corona kein Loch in der Hahnenkammrennen-Kasse

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Das neue Starthaus des Kitzbüheler Skiclubs am Hahnenkamm erstrahlt in neuem Glanz. Die Bauarbeiten wurden nun abgeschlossen.
© KSC/Überall

Kitzbühel – Eine Premiere erlebte der Kitzbüheler Skiclub am Donnerstagabend. Die Vollversammlung des KSC fand erstmals als Hybrid-Veranstaltung statt. Also im Rasmushof in Kitzbühel und online. Dazu wurde eigens ein eigenes System programmiert, damit die Mitglieder auch online an den Neuwahlen teilnehmen konnten. Eines gleich vorweg, im Vorstand gab es keinen Wechsel. Nur aus dem erweiterten Vorstand sind drei Personen ausgeschieden und mit Simone Ehrensberger eine nachgerückt.

Mit Spannung wurde vor allem auch der Kassenbericht erwartet. Denn das heurige Hahnenkammrennen fand durch die Corona-Pandemie unter besonders schwierigen Umständen statt. „Man muss ehrlich sagen, dass es Glück war, dass die Rennen ohne Zuschauer stattgefunden haben. Damit konnten wir enorm Kosten sparen“, schildert KSC-Präsident Michael Huber. Damit sei die Rechnung des Vereins aufgegangen. Man habe von Anfang an mit einem Drittel weniger Einnahmen, aber auch einem Drittel weniger Ausgaben gerechnet. „Wir konnten das Hahnenkammrennen ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel positiv abschließen“, freut sich Huber. Die Einnahmen reichen für den Betrieb des Vereins und dessen Arbeit.

Erfreut ist Huber auch, dass die Arbeiten am neuen Starthaus abgeschlossen sind und auch schon fast alles abgerechnet ist. Die Kosten für das neue Starthaus betragen damit 1,9 Millionen Euro. Der Neubau sei bereits ausfinanziert. Zum einen habe ein sehr positives Ergebnis des Hahnenkammrennens 2019 geholfen und man habe zehn Jahre lang angespart. „Nun sparen wir wieder für ein neues Projekt. Was das genau sein wird, kann ich jedoch noch nicht sagen, aber es wird sich um den Nachwuchs drehen“, schildert der KSC-Präsident. (aha)


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